Sonntag, 01.04.2007
Aaaalso, "Malta wir kommen" hieß es also gestern. Zu unsrer, oder vielleicht doch eher meiner Freude, stand der gute Karl tatsächlich am Flughafen und holte uns ab. Nachdem wir dann in der Wohnung unserem Kram verstaut hatten, spazierten wir die Promenade entlang. Rückweg: "Lara, schieb ich Hallus?!" -PAUL- hat uns allerdings nicht mal gesehen. Lara war ja nicht ganz fit ^^ Grün um die Nase traf sie tatsächlich ihre maltesischen Emos. Nach einem zwei-stunden-talk aka Geschichtsstunde mit Karl, entschied ich mich doch, zu schlafen. Heute morgen saßen zwei weißheutige, frisch aus dem Winter entsprungene Emos in der Sonne --> verdammt viel Sonnenbrand... Theoretisch könnten wir Leuchtturm spielen, was auf so einer Insel ja auch gar nicht so verkehrt wäre. Und ein weiteres mal trafen wir auf Paul, der sein Kindergarten-Ignorationsspielchen spielte. Allerdings ließ sich der Herr Munro doch noch irgendwann dazu herab, wenigstens "hallo" zu sagen. -.-

Montag, 02.04.07
Schokolade essend, Musik hörend und frierend (HALLO WIR SIND IM URLAUB) sitzen wir in der Wohnung. Heute durften wir zwei gaaaanz alleine weg. Haben uns dazu entschlossen, die Festung Valletta, vor allem aber den Burger King, zu erobern. Und ganz viel Schmuck haben wir gekauft, in tollen Farben, die alle irgendwie recht pink aussehen^^, weil das machen wir Zuhause ja nie. ^^ Bis vor einer halben Stunde saßen wir im Park. Da aber weder der Große, noch der Gepiercte (Laras Schnitte) unterwegs waren, hoppelten wir lieber wieder in die Wohnung. Sonnenbrand: immer noch akut (leuchtend rot) xD
Selten sowas Feiges erlebt wie diesen Mann. -.- Muss ich eben doch einen auf Titanic machen, und die Kette im Meer versenken. Allerdings bestehe ich drauf, ihn gleich hinterher zu werfen ^^ Seh ich aus, als könnte ich einem Mann, der 2 Köpfe größer ist als ich, ernsthaft Schmerzen zufügen?! oO Wenigstens saßen wir Stunden im Regen (HALLO WIR SIND IM URLAUB AM MEER) und deer Emo hört Alesana Er ist ein Arsch, es regnet, allerdings scheint mir die Sonne aus dem Arsch...

Dienstag, 03.07.2007
Heute machten wir uns auf nach Sliema. Todesmutig, wie es sich für Menschen unsrer Gattung gehört mit dem Bus. So viele Schlaglöcher, so viele Menschen, die kein Auto fahren können und so viel Todesangst ^^Wohlbehalten zurück in Marsascala konnte ich es immer nicht fassen, dass mir Paul nun auch schon 20 km fern ab seiner (und meiner vorrübergehenden) Heimat über den Weg laufen muss. Landplage xD Da klein Lara ganz heiß drauf war (und ja, ihr Körper glühte gerade zu neonrot *lach*) ihr maltesisches Gegenstück zu sehen, machten wir uns auf in den Park zu den andern. Ach ja, fast hätt ichs vergessen: Welcome back in my mind, darling.

Mittwoch, 04.04.2007
Heute ließ sich endlich auch wieder die Sonne blicken. Also machten wir uns in Begleitung unsres Bodyguards auf an den Strand. Da ging doch ein recht erfrischendes Windchen ^^ Momentan versucht Lara zu duschen, was eher nach Weltuntergang klingt. Den Abend verbrachte man wieder bei den Leuten im Park, der Emo verdreifachte sich mittlerweile ^^ Ich führte ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit Karl über seinen blutsverwandten Klappspaten. So ein Rentner-Urlaub rockt... *lächel*

Donnerstag, 05.04.2007
Ein recht ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Zu später Stunde sitzt man am Tisch, kurz vor einem Mitternachtssnack --> schon wieder Käse-Schinken-Toast xD MAYBE IF YOU WERE IN A BAND ^^ Shoppen in Paceville stand heute auf dem Tagesplan des Rentnerduos. Man soll es kaum glauben, aber ich habe mit Paul geredet. Zur großen Enttäuschung von 15 Augenpaaren lief es dies mal ganz ohne Katastrophe ab. Kein erneutes Drama und sogar die Kette bin ich los. Kann ich ihn trotzdem versenken?

Freitag, 06.04.2007
Heute war unser großer Tag. Endlich fuhren wir zwei nach Party-Paceville. In voller Verkleidung stürmten wir in Discos, in denen so gar nicht unsre Musik laufen wollte. Aber das kann uns ja nicht davon abhalten, unseren Spaß zu haben. Alles in allem ein sehr gelungener Ausbruch aus dem Rentnerdasein, in dem man sich schon mal angeregt über die Farbe des Meeres unterhalten kann...

Samstag, 07.04.2007
"Saskia, wieviel Uhr ham wir?" - "17:53. Huch!" Das war der erste WOrtwechseln, nachdem wir dann doch mal ausgeschlafen hatten. Sind ja aber auch erst um halb Acht ins Bett, nachdem wir feststellten, dass man schon morgens um Sieben einkaufen kann... Vertreter der Heimat haben wir auch kennengelernt. Nachdem man falsche Nummern verteilt hat, wieder mal völlig umsonst Alkohol getrunken hat und lara den Obelix sehen konnte, waren wir morgens um halb Acht wieder im Bett... "Saskia, spielen wir Gesellschaftsspiele?" - "Halt's Maul und schlaf!" Zwei Minuten Stille - "Ich kann aber nich schlafen...!" ^^

Sonntag, 08.04.2007
Nachdem es heute schon ungewöhnlich früh - 17:36 - hieß, wir haben ausgeschlafen und es mir gesundheitlich nun nicht so gut geht, verbrachten wir den Abend mal wieder im Park. "Das ist alles so eng hier, da kann man gar nicht nebeneinander her promenieren!" Ja richtig, "promenieren" ist das Verb zu Promenade... *lach* Es geht ihm besser. Endlich.

Montag, 09.04.2007
Gesundheit: war auch schon mal besser... Heute gab es Hähnchen und jetzt ist mir schlecht ^^ Im Park trafen wir nicht nur Zazu wieder, sondern lernten auch den Jake kennen. Dieser Schlingel kann doch allen Ernstes Deutsch. Ein bisschen. Zum Glück reden Lara und ich unglaublich schnell, wenn wir uns erst einmal in Fahrt gelästert haben... xD "Deine Mutti ist ein Hund"-Jake bringt Lara nun das Skaten bei...

Dienstag, 10.04.2007
Da wollten wir doch eigentlich nur Shoppen gehen, als plötzlich das Handy klingelte und das liebe Schwesterlein verkündete, sie sei mit ihrer schwimmenden Heimat im Hafen von Valletta. Nach einer Hetzjagd durch die Stadt und einer rekordverdächtigen Führung durch das Schiff begab man sich nach Hause, weil man ja schliesslich vor Erschöpfung erstmal ein Mittagsschläfchen halten musste. Sobald es dunkel war hoppelten wir zwei Häschen in den Park. Ich hab seine Freunde. Und seine Familie. Blödian xD Das passt dem Guten mal so gar nicht. ISt mir allerdings ziemlich egal Das liebe Laralein hat ihre Berufung in der Prostitution gefunden *lach*

Mittwoch, 11.04.2007
Urlaubstag #11... Oder doch 12!? xD Die Sonne scheint mittlerweile seit Tagen pausenlos - wenn man mal von der Nacht absieht - und wir kriegen nicht mal mehr Sonnenbrand. Heute trafen sich die zwei Rentner in Sliema mit der Mirjam und der - ich weiß ihren Namen nicht ^^ Um uns den Kulturschock zu liefern, fuhren wir nach Valletta und machten auch mal ein paar anständige Bilder.Zurück in der Heimat gesellten wir uns zu unsren (haha Paul) Freunden. Lara wurde heute die Liebe erklärt. Wäre es nicht Jake, könnte mans ja fast noch glauben *lach*

Donnerstag, 12.04.2007
Heute stand, welch Abwechslung, mal wieder Valletta auf dem Tagesplan. Zu fuß durch die ganze Stadt und dann erst einmal an's Meer, Dayan's Flaschenpost versenkt, die unglücklicher Weise nicht sonderlich weit kam. Naja, die Zeit... *schmunzel*
Pimped like an Emo gings dann, dieses Mal in Begleitung des klappspaten-Bruders, nach Paceville. War ja teilweise ganz lustig, aber so richtig Spaß machen wollte es auch nicht. Nachdem Lara dann den Abflug machte zog Karl mich todesmutig in ein vollkommen überfülltes Taxi um mich mit meiner Erkältung und schlechter Laune in's Bett zu stopfen.

Freitag, DER DREIZEHNTE
Lara stolperte so gegen 7 durch die Tür, was ich nur so im Halbschlaf mitbekam. Nachdem ich um halb 12 meinte ausgeschlafen zu haben, und mir keine zwei Minuten später - WIE EMO IST DAS DENN BITTE - die Tränen über die Backen liefen, setzte ich mich auf den Balkon, bis Maryrose (unsre Vermieterin) meinte, das arme Karlchen durch Bohrmaschinenlärm aus seinen Träumen zu reißen. Bald stand auch schon Jake vor der Tür und es wurde ein unglaublich lustiger Nachmittag. ICh sag nur: commercial sex xD Es sollte allerdings ein eher trauriger Abend folgen. War ja schliesslich unser letzter. Weinend saß man im Park. Für eine halbe Stunde versank man im totalen Selbstmitleid. Ein schweigender Abschied. Ein letzter Blick. Und nun Kopf umdrehen, nach vorne schauen und sich auf Zuhause freuen, denn... er darf nach Hause...